
Endlich ist es soweit: Internet im Auto. Auf langen einsamen Autofahrten hat man oft nicht viel zu tun außer Musik zu hören und mal aufs Navi zu sehen und dieses anzumeckern, dass man wisse wie schnell man fahre.
Bald könnte das anders werden, Chrysler will es nun ermöglichen, dass Autos durch WLan oder breitband Mobilfunk verbunden werden, unter anderem mit dem Internet.
In letzter Zeit gab es viele Zukunftsvisionen um dieses Thema: Bald sollen alle Autos untereinander kommunizieren um z.B. Unfällen vorzubeugen die, die Boardcomputer durch interne und externe Sensoren erfassen und gleichzeitig mit dem Auto nebenan verbunden sind.
Für solche Visionen könnte Chrysler nun den Grundstein gelegt haben. Aber viel simplere Dinge wie mobil Offices in Autos, die durch Sprache gesteuert werden könnten und eine Ausgabe auf Sprach- und Videobasis hätten, könnte lange Autofahrten durchaus effizienter machen. Sei es nur eine simple Frage, die einem gerade im Kopf herumschwirrt, auf die man so leicht mit Hilfe des Internets eine schnelle Antwort finden könnte oder dass was einem einige Stunden vorher nicht einfallen wollte ist nun wieder greifbar nahe aber niemand in der nähe, der es für sie aufschreiben könnte. Solcherlei dinge könnten alle vom Mobil Office mit Sprachsteuerung erledigt werden.
Wie genau Chrysler eine unterbrechungsfreie Verbindung durch WLan realisieren will, ist unklar. Wahrscheinlich müsste für die Umsetzung, solcher wie oben beschriebenen Ideen eher die Mobilfunkverbindung benutzt werden.
Es gibt schon etwas länger Möglichkeiten das Auto mit dem Internet zu verbinden, aber diese sind oft sehr Teuer in Anschaffung und Nutzungskosten und sind eben nicht schön ins Fahrzeug integriert.
Also bleibt erstmal abzuwarten, was dieser erste Schritt und spätere zeigen werden.
Golem

Auf dieser Seite tummeln sich knapp 1000 alter Spiele für das Nintendo Entertainment System. Diese sind alle online spielbar und laufen auf Flash-Basis. Leider kann es häufiger mal zu Rucklern kommen, aber damit kann man leben.
Also viel Spaß beim Retro-Gaming.
Nintendo8.com
Google und die Wifi-Alliance planen Internet drahtlos über die Frequenz nicht benutzter Fernsehkanäle zu übertragen. Dieses Vorhaben nennt Google WiFi 2.0. Der unbenutzte Raum der Funkrequenzen ist laut Google eine der wichtigsten Ressourcen, jedoch mache es aus Googles Sicht keinen Sinn, diese Brach liegen zu lassen, im Gegensatz zu natürlichen Ressourcen.
Falls dieses Unterfangen Erfolg haben sollte, rechnet Google damit auch in ländlichen Gegenden, wo im Moment keine Kabel gebundene Internetverbindung zur Verfügung steht, diese durch die neuen Frequenzen im Bereich einer Gigabit-Geschwindigkeit benutzbar zu machen.
Kürzlich verlor Google bei einer Versteigerung um ehemalige Fernsehfrequenzen. Wie vermutet gewannen Verizon und AT&T diese “Rennen”.
Golem

Das Bundesverfassungsgericht hat durch einen Eilantrag entschieden, dass das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung zwar nicht außer Kraft gesetzt, jedoch nun stark eingeschränkt wird.
Die Provider sind weiterhin dazu verpflichtet, personenbezogene Daten zu speichern, aber müssen diese nur noch unter extremen Bedingungen herausgeben.
Die Strafverfolgungsbehörden bekommt die Daten nur noch, wenn “die Erforschung des Sachverhalts auf andere Weise wesentlich erschwert oder aussichtslos wäre”.
Der Eilantrag, der durch den Arbeitskreises Vorratsdatenspeicherung zustande kam, wird bis zum 1. September 2008 weiter geprüft werden, um dann zu entscheiden ob die Vorratsdatenspeicherung an sich zulässig ist.
Endlich kann man wieder etwas entspannter Telefonieren oder E-mailen und muss nicht befürchten, dass wie man es aus Filmen kennt, bei seltsamen Schlagworten wie: Bombe, President, Terror oder Flugzeug, gleich das ganze Gespräch mit geschnitten wird. Zwar sind die Daten die aus irgendwelchen Gründen gegen einen verwendet werden können immer noch beim Provider, aber wenigstens bekommen offiziell die Behörden diese nicht mehr so schnell wie geplant. Nun bleibt zu hoffen was der 8. Spetember bringen mag.
Gulli Golem
Meinungen:

Wer kennt das nicht? über Email kann man nur höchstens 20mb große Dateien versenden und muss auch noch lange warten bis der Upload fertig ist, erst dann kann der Gegenüber mit dem Download beginnen. Ab jetzt gibt es den kostenlosen Dienst EatLime mit dem man ohne Anmeldung bis 100MB versenden kann und und mit Anmeldung bist zu 1GB. Dabei kann man sobald der Upload begonnen hat die Downloadadresse versenden und mit dem Runterladen begonnen werden.
Es ist sehr einfach möglich auch mehrere Dateien hochzuladen. Der oder die ausgewählten Gegenüber können dann entscheiden, ob sie alle oder nur einige der angebotenen Daten herunterladen möchten.
Golem
Meinungen:

Seit der neuen Version von Truecrypt ist es nun auch möglich sein Mac-OS System zu verschlüsseln. Die Linux version ist ab jetzt Kerlen unabhängig und muss deshalb nicht bei jedem Update neu kompiliert werden, außerdem gibt es nun eine grafische Oberlfäche. Bei Windows soll es einen Geschwindigkeitszuwachs geben.
Truecrypt ist ein Opensourceprogramm. Genau das veranlasst viele User dazu, gerade diese Software zu nutzen. Teure, kommerzielle Programme haben möglicherweise bessere Funktionalitäten, aber Opensourceprogramme haben mit Sicherheit keine Backdoors. Was so viel heißt, dass es in dieser Software keine Hintertürchen für den Anbieter oder sogar Dritte gibt, da diese sofort durch findige Programmierer, die sich im Quellcode umsehen, auffliegen würde.
Truecrypt verschlüsselt mit AES-256, Serpent und Twofish. Das bedeutet eine ziemlich hohe Datensicherheit für den Anwender. Besonders praktisch ist es, ganze Partitionen zu verschlüsseln. Um auf diese zugreifen zu können, gibt es mehrere Möglichkeiten für den User: angefangen vom einfachen Passwort, bis hin zu einer Datei auf einem externen Datenträger oder eine Kombination aus beidem.
Truecrypt ist mittlerweile so leistungsfähig, dass falls der PC in die falschen Hände fallen sollte, eine so erhebliche Rechenleistung gebraucht würde um nicht mehre Jahre mit der Entschlüsslung zu verbringen. Nach einem Neustart ist es also quasi unmöglich an die Daten zu kommen.
Als die neue Version heute online ging gab es einen so großen Ansturm, dass die gesamte Homepage des Anbieters lahm gelegt wurde. Mittlerweile ist diese wieder erreichbar, aber man sollte noch nicht mit zu großen Downloadgeschwindigkeiten rechnen.
Meinungen:
Nach Yasni kommt nun eine weitere Internetseite die private Daten auf Anfrage ausspuckt. Dabei geht 123people.com fast genau so vor wie Yasni nur das es nun auch noch eine Telefonnummer dazu gibt.
Wahrscheinlich wird das nicht der letzte Anbieter dieser Art bleiben. Also gilt immer mehr: wenn man im Netz anonym bleiben möchte, muss man sich anstrengen und darauf achten was man über sich preis gibt.
Meinungen:
Eine Umfrage des Arbeitskreises Vorratsdatenspeicherung hat ergeben, dass viele Deutsche seit dem 01. Januar 2008 nicht mehr so häufig Telefonieren wie vorher. Dies könnte aus Angst vor der Vorratsdatenspeicherung geschehen.
Für einige Unternehmen heißt die Vorratsdatenspeicherung sogar schon Kundenverlust. z.B. Wenn die Kunden seit dem neuen Gesetz private Gespräche wünschen, aber das Unternehmen keine Kapazitäten für solcherlei Kontakte offen hat.
Kai-Uwe Steffens, Mitglied des Arbeitskreises, fasst die Aussagen dahingehend, auf dass die Bürger des Landes “die neuere Überwachungsgesetzgebung […] nicht nur als große Einschränkung ihrer Freiheit, sondern auch ihrer persönlichen Sicherheit” empfänden.
Wenn man nun schon Angst davor haben muss was man am Telefon sagt, wie soll es dann mit Deutschland weitergehen? Alles wird protokolliert.
Vor gar nicht all zu Langer Zeit wurden solcherlei Methoden, wie damals bei der Stasi oder Gestapo üblich waren, in Deutschland ziemlich geechtet. Seit die Vorratsdatenspeicherung in der Rede ist, sind zwar viele Stimmen laut geworden, jedoch hat es wohl nicht gereicht. Ich dachte immer eine Überwachung in diesem Rahmen wäre nur in einem absolutistischen Staat Gang und Gäbe?
mehr dazu von Golem
Der “Monopolist” Microsoft will für 44,6 Mio USD Yahoo Kaufen. Zahlen will MS zur hälfte in bar und zur anderen in eigenen Aktien.
durch den Zusammenschluss erhofft sich Microsoft dem Benutzer wieder mehr Vielfalt geben zu können. Dabei wird natürlich auf Google angespielt.
Der Synergieeffekt des Zusammenschlusses soll im Jahr ein Plus von 1 Mio USD einbringen.
Yahoo hat sich bis jetzt noch nicht zu diesem Statement geäußert. Irgendwie doch seltsam, das ein “ex-Monopolist” daran interessiert ist ein anderes Monopol Paroli zu bieten oder?
Nachtrag:
04.feb08 10:45
Google hat nun auch öffentlich zu diesem Thema Stellung bezogen: und warnt vor zu großer Macht im Falle eines Zusammenschlusses dieser beiden Internet-Riesen. dabei weißt Google darauf hin, dass Microsoft auch schon in der Vergangenheit gezeigt hat, dass sie bereit sind eine Monopolstellung auszunutzen. Golem
Nachtrag:
04.feb08 11:00
Google versucht nun scheinbar mit allen Mitteln gegen den Zusammenschluss von Microsoft und Yahoo vorzugehen. Nun hat sogar schon Google selbst Yahoo ein Angebot gemacht um dieses “Bündnis” zu verhindern. Weiterhin macht Google Yahoo weitere Alternativvorschläge z.B. mit Aol Time Warner (Google besitzt 5% der Aol Aktien).
Ansonsten scheint es noch die Möglichkeit zu geben, dass Yahoo sich aufteilen und in “Einzelteilen” verkaufen könnte. Golem
Nachtrag:
04.feb08 17:20
Yahoo hat seinen Musikdienst “Music Unlimited” an American Rhapsody Tochter von Viacom und Real Networks verkauft. Damit wechselt eine der größten Musikinternetseiten den Besitzer.
Ob das Einfluss auf die Übernahme von Microsoft, Google usw haben wird ist unklar. Golem
Nachtrag:
11.feb08 10:20
Yahoos Board of Directors kam zu dem Schluss, dass Microsofts Kaufangebot von rund 45 Milliarden USD zu knapp bemessen sei.
Ob der höhere Preis Mitbewerber verschrecken könnte, ist noch ungewiss. Eine weiter Option bietet Google. Durch einen Verkauf der Werbeflächen auf den Yahoo-Portalen an Google könnt Yahoo genug Geldmittel auftreiben, um einen Kauf von Microsoft zu verhindern. Golem
Also Bleibt immer noch unklar, ob es Yahoo noch lange als eigenständige Marke geben wird oder ob und wie viele Mitbewerber unter sich den Kuchen aufteilen.
Der passende
Golem
und noch einer:
Golem
und noch ein paar Gedanken von anderen Blogern:

Das amerikanische Patentamt hat sich wohl wieder mal unzureichend über die Innovativität eines Patentes informiert. A9.com … ein Ableger von Amazon hat sich gedacht, dass es nicht schlecht wäre, wenn man sich eine angepasste 404 Fehlermeldung patentieren lässt. Solche angepassten 404 Meldungen hat Heut zu Tage fast jede gut Website. Die meisten CMS-, Blog-, und Foren-Systeme bieten einen mitgelieferten Dienst um solche “404 Seite nicht gefunden” -Fehler zu personalisieren. Selbst der Internetexplorer 5, der im März 1999 vorgestellt wurde, beherrschte diese, damals vlt. innovative Technologie bereits.
Im schlimmsten Fall kann Amazon bald Jeden, der seine Fehlermeldung selbst “malt”, zur Kasse bitten. Aber ich denke wir alle hoffen, dass bald ein findiger Anwalt oder vlt. sogar das Patentamt selbst diesen Fehler wieder depersonalisiert.
Hier der Golem Artikel.
Hier führe ich noch einige andere Meinungen dazu auf, für alle mehr-interessierten: