Nach den letzten Berichten über “Nanokraftwerke”, die die Thermoelektrizität von Silizium nutzen sollen und einem Dynamo, der am Knie getragen Strom produziert, kommt jetzt ein weiterer Beitrag der Technik in diesem Bereich.
Forscher vom Georgia Institute of Technology sind dabei eine Nanofaser zu entwickeln, die wenn sie in Kleidung eingewoben wurde, durch Bewegung elektrische Energie erzeugen soll. Die Energie wird mit Hilfe des piezoelektrischen Effektes gewonnen. Dabei wird die mechanische Energie, welche beim Laufen entsteht in elektrische umgewandelt. Bei jeder Bewegung reiben die borstenartigen Strukturen, die nur wenige Nanometer groß sind aneinander und erzeugen so Strom. Ein m² dieser Fasern soll ca 80 Milliwatt erzeugen können.
Leider ist das verwendete Zinkoxid äußerst feuchtigkeitsanfällig und würde bei einer Wäsche des Kleidungsstückes zerstört werden. An diesem Problem wird natürlich auch schon geforscht.
Weitere Spätere Anwendungsmöglichkeiten könnten in Zeltplanen bestehen, der Wind würde für genug Bewegung sorgen, um Strom zu erzeugen.
Falls man die Ausbeute an gewonnener Energie bald steigern könnte, kann ich mir gut vorstellen, dass bald viele Menschen unabhängig von Ortsgebundenen Energiequellen, mobil ihre technischen Geräte nutzen können. Jedoch sollte man sich Gedanken machen, was für Auswirkungen eine ständige Belastung durch elektrischen Strom, so nah am menschlichen Körper entstehen könnte. Golem
Max Donelan von der Simon Fraser University im kanadischen Burnaby, forscht nach einer Möglichkeit, wie man durch einfache Bewegung seine mobilen, technischen Geräte wie Handys oder Laptops aufladen kann. In einem Müsliriegel steckt laut ihm mehr Energie, als in einer Batterie gleicher Größe. Nun fehlt nur noch ein Weg, um diese Energie so umzusetzten, dass sie unsere Handyakkus wieder auffüllt.
Donelan hat hierzu eine Art Dynamo entwickelt, der am Knie getragen wird. Immer wenn der Unterschenkel nach einer vollendeten Laufbewegung wieder in die gerade Position zurück geht, nutzt dieser Generator die erzeugte Bremsenergie, so wie auch Hybridautos oder Züge, um Elektrischen Strom zu erzeugen. Mit 2 solcher Generatoren soll es später möglich sein, durch eine Minute gemütliches Gehen, genug Energie zu erzeugen, um ein Handygespräch von einer halben Stunde führen zu können. Ein Knie erzeugt mit dieser Technik ca 2,5 Watt.
Es scheint so, als ob in letzter Zeit viele neue Ideen zur Energiegewinnung entstehen, die dafür die einfachen natürlichen Gegebenheiten des Menschlichen Körpers nutzen. Verbunden mit einem Thermoelektrischen Generator aus Silizium und neuen Ultrastromsparchips wird die Ausrede, das der Handyakku leer sei, wohl in Zukunft nicht mehr so aussagekräftig sein wie jetzt. Golem
Ein mehr oder weniger lustiges Video. Es geht um ein Pärchen, bei dem der Mann wieder mehr Videospielen möchte, als seine Herzensdame das gerne sehen würde. Sogar explizite Ablenkungsversuche seitens der Dame nützen nichts. Bis sie Sein nintendo Wii-Spiel mit Sex verbindet. Ruble Funktion an und los gehts
einfach mal das Video ansehen:
Da ich in der letzten Zeit etwas mehr über die nintendo Wii und über geschlechterspezifisches Verhalten geschrieben habe, dachte ich mir das hier passt vlt.
Wissenschaftler der Universität in Washington haben den Prototyp einer Kontaktlinse vorgestell, die quasi wie ein Display funktioniert. In Zukunft soll es damit möglich sein, Informationen sogar Drahtlos auf der Linse abzubilden.
Die ersten Problematiken entstehen dadurch, dass Kontaktlinsen aus Organischem Material hergestellt werden müssen um verträglich zu sein. Da aber elektrischer Strom nur in anorganischen oder giftigen Materialien fließt, mussten sich die Forscher etwas einfallen lassen: Sie stellten die Linse aus mehreren Schichten her, die jeweils aber nur wenige Nanometer dick sind. Ein weiteres Problem ist die Hitze die elektrischer Strom entwickelt.
Im Moment kann die Linse Daten nur in Form von Text anzeigen, welcher mit Leuchtdioden dargestellt wird. Die Stromversorgung soll durch Solarzellen realisiert werden. Jedoch reicht hier vielleicht bis zu Fertigstellung die körpereigene Energie z.B. Körperwärme.
Getestet wurde der Prototyp bis jetzt nur 20 Minuten an einem Hasen, der aber keine merkbaren Beeinträchtigungen davon getragen haben soll.
Späteres Anwendungsgebiet soll die Spiele- und Autoindustrie sein. In beiden Fällen sollen zusätzliche Daten direkt im Auge abgebildet werden.
Nach meiner Meinung sind die späteren Anwendungsgebiete nahezu unbegrenzt. Falls diese Technologie wirklich drahtlos kommunizieren kann und keiner weiteren Stromquelle bedarf, könnte man ein Netzwerk ähnlich wie einem Handynetz aufbauen in dem überall Informationen Ortsgebunden oder -unabhängig bereitgestellt werden.
Möglichkeiten wären ein Blick auf den Busfahrplan, obwohl dieser gerade von zu vielen anderen Menschen belagert wird oder das Laufende Kinioprogramm schon vorm Kino. Speisekarten von Restaurants ein zu sehen, ohne mühsames Suchen, währen ähnlich zu realisieren. Wenn man nun schon so weit gedacht hat wird diese Technik wahrscheinlich nicht lange von Werbung frei bleiben und Spamfilter könnten zur Notwendigkeit werden. Golem
Forscher des MIT haben zusammen mit Texas Instruments einen Microchip entwickelt, der nur ein Drittel dessen verbraucht, was dem heutigen Standard entspricht. Hauptgrund für die bessere Energieffizienz ist ein Gleichstrom-Converter.
In Serie kann die neue Technik wohl erst in ca 5 Jahren gehen.
Anwendungsgebiete sollen z.B. Mobile Netzwerkgeräte sein, die durch diese neue Technik mit gleicher Batterie länger durchhalten.
Auch eine Anwendung in der Medizin ist denkbar, so ist es vielleicht bald möglich Implantate mit körpereigenen Energien zu versorgen. Diese Technik könnte man sicher auch mit der kürzlich entdeckten Thermoelektrizität von Silizium verbinden um Körperimplantate komplett ohne externe Energiequellen einzusetzen.
Wie bereits am letzten Freitag berichtet hat Johnny Chung Lee die Wii-remote genutzt um es zu ermöglichen, ein Gerät wie z.B. einen PC mit den Händen zu steuern.
Das war aber nicht Lee’s einziges Projekt um die Wii-remote.
Mit einer einfachen InfrarotLED und der Wii-remote hat er ein günstiges Smart-Media-Board realisiert. Dazu baute er sich mit einfachen Mitteln einen Stift, an dessen Spitze sich eine InfrarotLED befindet. Das Infrarotlicht wird von der Kamera in der Wii-remote entdeckt und kann die Position dieses Lichtes per Bluetooth an andere Geräte weitergeben.
durch eine einfache 4-Punkt-Kalibrierung auf z.B. einem Beamer oder jedem beliebigen Display ist es nun mit Lee’s Software möglich, diesen einfachen Stift als Eingabemedium zu nutzen.
Normalerweise kosten Geräte mit ähnlichen Funktionen mehrere tausend USD, eine Wii-remote kostet gerade mal 35€ und hat dazu noch eine Multipoint-eigenschaft, was so viel heißt, dass mehrere Punkte gleichzeitig(4 Stück, bei der Wii-remote ) verarbeitet werden könnten, also wäre es sogar denkbar, dass mehrere Stifte gleichzeitig genutzt werden könnten.
Also heißt es Geld sparen und ein bisschen selber basteln.
Seit der neuen Version von Truecrypt ist es nun auch möglich sein Mac-OS System zu verschlüsseln. Die Linux version ist ab jetzt Kerlen unabhängig und muss deshalb nicht bei jedem Update neu kompiliert werden, außerdem gibt es nun eine grafische Oberlfäche. Bei Windows soll es einen Geschwindigkeitszuwachs geben.
Truecrypt ist ein Opensourceprogramm. Genau das veranlasst viele User dazu, gerade diese Software zu nutzen. Teure, kommerzielle Programme haben möglicherweise bessere Funktionalitäten, aber Opensourceprogramme haben mit Sicherheit keine Backdoors. Was so viel heißt, dass es in dieser Software keine Hintertürchen für den Anbieter oder sogar Dritte gibt, da diese sofort durch findige Programmierer, die sich im Quellcode umsehen, auffliegen würde.
Truecrypt verschlüsselt mit AES-256, Serpent und Twofish. Das bedeutet eine ziemlich hohe Datensicherheit für den Anwender. Besonders praktisch ist es, ganze Partitionen zu verschlüsseln. Um auf diese zugreifen zu können, gibt es mehrere Möglichkeiten für den User: angefangen vom einfachen Passwort, bis hin zu einer Datei auf einem externen Datenträger oder eine Kombination aus beidem.
Truecrypt ist mittlerweile so leistungsfähig, dass falls der PC in die falschen Hände fallen sollte, eine so erhebliche Rechenleistung gebraucht würde um nicht mehre Jahre mit der Entschlüsslung zu verbringen. Nach einem Neustart ist es also quasi unmöglich an die Daten zu kommen.
Als die neue Version heute online ging gab es einen so großen Ansturm, dass die gesamte Homepage des Anbieters lahm gelegt wurde. Mittlerweile ist diese wieder erreichbar, aber man sollte noch nicht mit zu großen Downloadgeschwindigkeiten rechnen.
Nach Yasni kommt nun eine weitere Internetseite die private Daten auf Anfrage ausspuckt. Dabei geht 123people.com fast genau so vor wie Yasni nur das es nun auch noch eine Telefonnummer dazu gibt.
Wahrscheinlich wird das nicht der letzte Anbieter dieser Art bleiben. Also gilt immer mehr: wenn man im Netz anonym bleiben möchte, muss man sich anstrengen und darauf achten was man über sich preis gibt.
Laut einer Studie der Stanford University, verhalten sich Männer und Frauen grundlegend anders bei Computerspielen. Das Belohnungszentrum im Gehirn der Männer scheint die virtuellen Realitäten weit aus stärker zu belohnen als das der Frauen. Besonders bei Spielen in denen es um Raumgewinn geht, wird der Mann automatisch dazu angeregt mehr zu wollen, auch wenn es sich nur um virtuellen Raum handelt.
Dies konnten die Wissenschaftler anhand eines einfachen Spieles herausfinden, bei dem der Spieler oder die Spielerin Kugeln, die sich bewegten anklicken mußte. Um so näher die Kugeln einer Begrenzung waren, um so weiter verschob sich diese Begrenzung nach anklicken der Kugel.
Bei einem Versuch mit gleichvielen männlichen und weiblichen Studenten, sollten die Probanten lediglich die Kugeln anklicken. Alle Tester verstanden das Spielprinzip recht schnell. Zu beobachten war, dass die Männer schnell energischer vorgingen, um mehr Raum zu gewinnen und immer zielstrebiger die Kugeln nah an den Begrenzungen anklickten. Die Frauen dagegen gewannen auch Raum, jedoch war die Effizienz nicht so hoch.
Zusätzlich wurden bei diesem Test die Gehirnströme der Probanten getestet. Daraus konnte man ableiten, dass die Region im Gehirn, die für Belohnung und Sucht zuständig ist, bei Männern viel stärker angesprochen wurde als bei Frauen.
Laut einer weiteren Studie sind Männer generell Suchtgefährdeter als Frauen. Aber haben Männer wirklich diesen Urdrang ihr Gebiet oder Territorium vergrößern zu müssen? Ich denke, diesen Drang nach Raumgewinn kann man einfach auf weitere bekannte Spielmechaniken wie Charakterwachstum bei Rollenspielen oder Ressourcengewinn bei Strategiespielen anwenden und somit das hohe Suchtpotential dieser Spielformate erklären.
Meiner Meinung nach könnte diese Studie sogar einige Verhaltensweisen des modernen Alltags oder aber der Geschichte erklären: Männer führen Kriege um ihr Territorium auszuweiten, wollen mit aller Gewalt in Führungspositionen, arbeiten bei Interesse so lange bis sie ihr angestrebtes Ziel erreicht haben. Alles Formen der territorialen Ausweitung, die auch immer eine Form des Machtgewinns sind. Und Machtgewinn ist meiner Meinung nach in unserem heutigen Zeitalter der Ellenbogengesellschaft und der funktionalistischen Depersonalisierung des Individuums eines der zentralen gesellschaftlichen Themen. Dieser erhöhte Druck zur Selbstbehauptung führt zu einem sehr hohen Stressfaktor.
Frauen dagegen scheinen dem zu Folge ganz offensichtlich die Ergründung von neuem Territorium als nicht zwangsläufig so primär anzusehen. Meiner Meinung nach ist dies ein Indiez dafür, dass sie deshalb wahrscheinlich gelassener und überlegter an viele Problematiken herangehen.
Der Computerspielmarkt für Frauen ist kein großer, und besteht meiner Meinung nach zum Großteil aus “die Sims”, auf dem PC und so etwas wie “Singstar” für Konsolen.
Die Tatsache, dass dieser Markt noch so dünn besiedelt ist, bietet einen großen Anreiz für viele Herstellerfirmen diese Niesche zu füllen.
Eine Umfrage des Arbeitskreises Vorratsdatenspeicherung hat ergeben, dass viele Deutsche seit dem 01. Januar 2008 nicht mehr so häufig Telefonieren wie vorher. Dies könnte aus Angst vor der Vorratsdatenspeicherung geschehen.
Für einige Unternehmen heißt die Vorratsdatenspeicherung sogar schon Kundenverlust. z.B. Wenn die Kunden seit dem neuen Gesetz private Gespräche wünschen, aber das Unternehmen keine Kapazitäten für solcherlei Kontakte offen hat.
Kai-Uwe Steffens, Mitglied des Arbeitskreises, fasst die Aussagen dahingehend, auf dass die Bürger des Landes “die neuere Überwachungsgesetzgebung […] nicht nur als große Einschränkung ihrer Freiheit, sondern auch ihrer persönlichen Sicherheit” empfänden.
Wenn man nun schon Angst davor haben muss was man am Telefon sagt, wie soll es dann mit Deutschland weitergehen? Alles wird protokolliert.
Vor gar nicht all zu Langer Zeit wurden solcherlei Methoden, wie damals bei der Stasi oder Gestapo üblich waren, in Deutschland ziemlich geechtet. Seit die Vorratsdatenspeicherung in der Rede ist, sind zwar viele Stimmen laut geworden, jedoch hat es wohl nicht gereicht. Ich dachte immer eine Überwachung in diesem Rahmen wäre nur in einem absolutistischen Staat Gang und Gäbe?