Truecrypt 5.0 - jetzt auch für Mac

Posted on Februar 6th, 2008 in Allgemein, Internet, Technik | No Comments »

Truecrypt

Seit der neuen Version von Truecrypt ist es nun auch möglich sein Mac-OS System zu verschlüsseln. Die Linux version ist ab jetzt Kerlen unabhängig und muss deshalb nicht bei jedem Update neu kompiliert werden, außerdem gibt es nun eine grafische Oberlfäche. Bei Windows soll es einen Geschwindigkeitszuwachs geben.
Truecrypt ist ein Opensourceprogramm. Genau das veranlasst viele User dazu, gerade diese Software zu nutzen. Teure, kommerzielle Programme haben möglicherweise bessere Funktionalitäten, aber Opensourceprogramme haben mit Sicherheit keine Backdoors. Was so viel heißt, dass es in dieser Software keine Hintertürchen für den Anbieter oder sogar Dritte gibt, da diese sofort durch findige Programmierer, die sich im Quellcode umsehen, auffliegen würde.

Truecrypt verschlüsselt mit AES-256, Serpent und Twofish. Das bedeutet eine ziemlich hohe Datensicherheit für den Anwender. Besonders praktisch ist es, ganze Partitionen zu verschlüsseln. Um auf diese zugreifen zu können, gibt es mehrere Möglichkeiten für den User: angefangen vom einfachen Passwort, bis hin zu einer Datei auf einem externen Datenträger oder eine Kombination aus beidem.
Truecrypt ist mittlerweile so leistungsfähig, dass falls der PC in die falschen Hände fallen sollte, eine so erhebliche Rechenleistung gebraucht würde um nicht mehre Jahre mit der Entschlüsslung zu verbringen. Nach einem Neustart ist es also quasi unmöglich an die Daten zu kommen.

Als die neue Version heute online ging gab es einen so großen Ansturm, dass die gesamte Homepage des Anbieters lahm gelegt wurde. Mittlerweile ist diese wieder erreichbar, aber man sollte noch nicht mit zu großen Downloadgeschwindigkeiten rechnen.

Meinungen:

Computer mit den Fingern steuern - Wii-remote

Posted on Februar 1st, 2008 in Allgemein, Games, Technik | 2 Comments »

nintendo Wii-remote

Johnny Lee ein findiger Mann aus Amerika, hat sich ein paar Gedanken zum nintendo Wii Controler, der Wii-Remote gemacht. In seinen Experimenten benutzt er die Wii-Remote jedoch nicht, um damit direkt etwas zu steuern, sondern er stellt sie irgendwo statisch auf und nutzt die integrierte Infrarot-Kamera der Wii-Remote. Diese Infrarot-Kamera funktioniert quasi wie eine normale Kamera, reagiert jedoch nur auf infrarotes Licht. Um jetzt ein Gerät wie einen Computer mit der “umgekehrten Wii-Technologie” steuern zu können, gibt es nach Johnny Lee mehrere Möglichkeiten. In diesem Versuch nutzt Lee einige Infrarot LED’s (LED-Lampen die infrarotes Licht emittieren) und strahlt mit diesen seine Finger an. Die Finger, genau wie jeder andere feste Gegenstand, reflektieren etwas von diesem Licht(wie jedes andere Licht auch - so funktioniert sehen ^^). Dieses reflektierte Infrarotlicht kann die Kamera der Wii-remote verarbeiten.
So ist es möglich, über Bluetooth angeschlossene Geräte, wie einen PC, zu steuern.
Um die Refelktionseigenschaften seiner Finger zu verbessern und der Wii-remote so eine bessere Kalibrierung zu er möglichen, benutzt Lee eine besondere Folie, die Infrarotlicht sehr gut reflektiert.
Eine solche Folie ist günstig bei e-bay zu erstehen.
Nun hat Johnny Lee es also geschafft, mit geringsten Geldmitteln, eine Technologie zu ermöglichen, wie sie aus Sci-Fi Filmen wie: Minority Report, oder Vernetzt - Johnny Mnemonic bekannt ist.

Johnny Lees Wii-Projekt

Hier gibt es eine etwas genauere Beschreibung und auch Download-Links zu der von ihm programmierten Software zur Steuerung eines Pc’s mit dieser Technologie.

Noch einige Meinungen und Ergüsse:

Abwärme nutzen zur Stromerzeugung

Posted on Januar 31st, 2008 in Allgemein, Technik | 3 Comments »

Nanotube

Wissenschaftler aus Amerika haben durch Zufall herausgefunden, dass Siliziumdrähte mit einem Durchmesser von nur wenigen Nanometern thermoelektrische Eigenschaften besitzen. Was bedeutet, dass ein elektrischer Strom fließt, wenn man eine Seite eines solchen Drahtes erhitzt. Bei diesem Vorgang “fließen” Elektronen von der warmen zur kalten Seite.
Bis jetzt war noch nicht bekannt, dass Silizium auch thermoelektirsche Eigenschaften besitzt.
Silizium ist momentan einer der meist verbauten Werkstoffe in der heutigen Zeit. Deshalb kann diese Erkenntnis zukünftig in vielen Gebieten beim Strom-sparen helfen. Silizium ist der Hauptbestandteil bei z.B. Microchips, Photovoltaik-Solarzellen und vielem mehr.
Wenn man also mal weiter denkt… könnte man in Zukunft sehr viel Energie, die durch Abwärme verloren ginge, nun nutzen. Die Anwendungsgebiete wären Kraftwerke, Autos, Computer und alles was sonst wärme produziert oder aus Silizium hergestellt ist. Es wäre sogar denkbar, dass Handyakkus allein durch die Körperwärme beim “in-der-Hosentasche-tragen” aufgeladen werden.
Autos mit separatem Elektromotor könnten wesentlich weitere Strecken zurücklegen und viel Benzin sparen.

 

Leider wissen wir alle, dass eine solche Technologie erst Einzug in unsere Wirtschaft finden kann ,wenn alle Rohöl-Reserven aufgebraucht sind und somit die Öl-Aktionäre und andere, die Geld damit machen, den letzten Rest Profit aus diesem Markt gepresst haben.
Das darf man sich ruhig wie folgt vorstellen: Eine starke Hand, die Öl aus der Erde presst, was sich bevor es ganz draußen ist in Geld verwandelt. Leider geht durch das grobe,starke Drücken die Erde ein bisschen kaputt. Solange man jedoch sein Geld im Auge hat, kann ja nichts schief geh’n.

Hier der schöne Golem Artikel der mich zum Schreiben bewogen hat:
Golem

Solarenergie mit über 30% Wirkungsgrad

Posted on Januar 1st, 1970 in Allgemein, Bilder, EMT, Games, Internet, Leben, Musik, Technik, Videos | No Comments »

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Solarzelle

IBM ist es gelungen, eine Solarzelle mit über 30% Wirkungsgrad herzustellen. Normale Photovoltaik-Zellen haben höchstens einen Wirkungsgrad von 20%.
Um diese hohe Energieausbeute zu realisieren, Setzt IBM ein Lupe ein, die das Sonnenlicht 2300-fach konzentriert. Ein so starker Lichtstrahl ist jedoch enorm heiß. Die eigentliche Errungenschaft an dieser neuen Zelle ist die Kühlung. In der Halbleitertechnologie setzt IBM bereits diese Flüssigmetall-Wasserkühlung ein. So wird die 1600°C heiße Zelle auf 85°C heruntergekühlt.

Also gibt es nun endlich zukunftsträchtige Möglichkeiten, Energie durch Sonne zu gewinnen. Wenn man noch etwas weiter denkt, gibt es mehrere Arten den Wirkungsgrad quasi noch weiter zu erhöhen, in dem man die anfallende Wärmeenergie durch eine Dampfturbine bläst oder diese zur Erwärmung von Wasser oder Räumen nutzt.

Mein Gedanke zum Thema Solarenergie war schon immer der Einsatz von Spiegeln: es müsste ja generell möglich sein, die Flächen um die Solarzelle selbst mit spiegeldem Material abzudecken und dieses so auszurichten, dass das reflektierte Licht auf die Solarzelle trifft. Spiegel sollten günstiger als Solarzellen sein und so könnte man ohne größeren Kostenaufwand den Wirkungsgrad noch weiter steigern.

Golem